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Geschichte

Vor mehr als 32 Jahren kamen Andrea und Maria Schneider zum ersten Mal ins Valle Maira.
Begrüßt wurden sie mit den Worten: Ihr seid die ersten Deutschen nach dem Krieg, die wir hier sehen…

Diese Aussage hat die beiden nie daran gehindert, Kontakt zu Einheimischen aufzunehmen, Geschichte und Geschichtchen zu erfahren und ihre Idee von einem nachhaltigen, naturnahen Tourismus zu verfolgen.

In Zusammenarbeit mit ortansässigen kleinen Hotels gelang es, über die Jahre immer mehr ausländische Touristen  für das abgelegene, unbekannte Tal zu interessieren. Inzwischen hat sich viel verändert.

Andrea Schneider ist bereits 2004 verstorben, das Centro Culturale ist Dank seiner Mitarbeiter zu einer Institution geworden. Eines jedoch ist geblieben: Das Prinzip und die Philosophie des langsamen bewussten Gehens, der Fortbewegung in den Bergen ohne Hilfsmittel, das meterweise Vorwärtskommen, auf den eigenen Atem achtend.

Es ist eine wunderbare Erfahrung, im eigenen Rhythmus 3000er zu ersteigen und sich jeden Schrittes bewusst zu sein.

Die Freude und der Stolz des Kleinkindes, wenn es sich aufrichtet und die ersten Schritte ohne Hilfe macht, ist vergleichbar mit dem Erwandern großer Höhen als Erwachsener. Das langsame Gehen in der Natur, das differenzierte Wahrnehmen der Düfte frischer Kräuter, des leuchtenden Farbenspiels des Herbstlaubes, das Genießen quellfrischen Wassers, Luxusgüter, die in unserem Alltag nicht mehr vorkommen, all das genießen wir, wenn wir uns achtsam in der Natur bewegen.